Glossar

Verständliche Definitionen der Begriffe aus Unternehmensintegration, BPM und KI, mit denen wir täglich arbeiten.

Agentic RAG

Was ist Agentic RAG? Agentic RAG ist Retrieval-Augmented Generation, bei der ein KI-Agent den Abruf selbst plant: Er wählt die Quellen, verfeinert die Abfragen und prüft die Belege, bevor er antwortet.

Klassisches RAG ruft einmal ab und generiert einmal. Bei Agentic RAG steuert ein Agent die Abrufschleife: Er zerlegt eine Frage in Teilfragen, entscheidet, welche Wissensdatenbanken, APIs oder Werkzeuge er abfragt, beurteilt, ob die Belege ausreichend und relevant sind, und ruft erneut ab, wenn nicht. Das verbessert die Antworten auf mehrstufige und systemübergreifende Fragen, kostet aber mehr Modellaufrufe und Latenz. Lösungen im Produktivbetrieb begrenzen deshalb die Zahl der Schritte, protokollieren jeden Abruf und stützen die Antworten auf zitierte Quellen.

API-Led Connectivity

Was ist API-led Connectivity? API-led Connectivity ist ein Integrationsansatz, der Daten und Funktionen über wiederverwendbare, geschichtete APIs bereitstellt (System-, Prozess- und Experience-APIs).

API-led Connectivity gliedert die Integration in drei Ebenen wiederverwendbarer APIs: System-APIs erschließen die Daten der zugrunde liegenden Systeme, Prozess-APIs orchestrieren und kombinieren diese Daten zu Geschäftslogik, und Experience-APIs bereiten sie für bestimmte Kanäle oder Apps auf. Jede Ebene wird eigenständig gesteuert und ist wiederverwendbar; das beschleunigt die Umsetzung und verringert doppelte Punkt-zu-Punkt-Arbeit. Dieser Ansatz ist das vorherrschende Modell hinter modernen Integrationsplattformen und dem Composable Enterprise.

AS2

Was ist AS2? AS2 ist ein sicheres Transportprotokoll für den Austausch von EDI- und anderen Geschäftsdaten über das Internet, mit Verschlüsselung, digitalen Signaturen und Empfangsbestätigungen.

Applicability Statement 2 (AS2) überträgt Geschäftsdokumente über HTTP/S mit S/MIME-Verschlüsselung und digitalen Signaturen, dazu signierte Message Disposition Notifications, die als nicht abstreitbare Zustellnachweise dienen. AS2 wurde zum De-facto-Standard für den B2B-EDI-Austausch (insbesondere von großen Handelsunternehmen vorgeschrieben), da es Sicherheit und einen Zustellnachweis über das öffentliche Internet bietet, ohne dass ein eigenes Value-Added Network nötig ist.

Business Process Management (BPM)

Was ist Business Process Management (BPM)? BPM ist die Disziplin, die Geschäftsprozesse eines Unternehmens modelliert, automatisiert, ausführt und kontinuierlich verbessert.

Business Process Management versteht Arbeit als End-to-End-Prozesse, die sich gestalten, messen und optimieren lassen. Mit einer BPM-Plattform modellieren Teams einen Workflow (oft in BPMN-Notation), automatisieren die Weitergabe von Aufgaben und Daten zwischen Menschen und Systemen, behandeln Ausnahmen und messen die Leistung an den SLAs. Richtig umgesetzt macht BPM aus manuellen, undokumentierten Übergaben nachvollziehbare, wiederholbare und laufend verbesserte Workflows. BPM und Integration ergänzen sich ganz natürlich: Die Integration liefert die Daten und Systemanbindungen, auf die Prozesse angewiesen sind.

Camunda

Was ist Camunda? Camunda ist eine Plattform für Prozessorchestrierung, die BPMN-Workflows und DMN-Entscheidungen ausführt und Menschen, Systeme und Services in einem nachvollziehbaren Prozess koordiniert.

Camunda führt standardbasierte BPMN-Prozessmodelle und DMN-Entscheidungstabellen aus. Entwickler erhalten damit einen codenahen Weg, End-to-End-Prozesse zu automatisieren, Microservices und menschliche Aufgaben zu koordinieren und jeden laufenden Workflow einzusehen. Camunda 7 (früher Camunda BPM) war Open Source; die Community Edition hat im Oktober 2025 ihr End-of-Life erreicht. Camunda 8, die aktuelle Plattform, ist Source-Available: kostenlos für Entwicklung und Tests, lizenzpflichtig im Produktivbetrieb. Camunda ist eine häufige Wahl für die Automatisierung von Geschäftsprozessen in Integrationsprojekten, bei denen Transparenz, Ausnahmebehandlung und Nachvollziehbarkeit zählen.

Electronic Data Interchange (EDI)

Was ist Electronic Data Interchange (EDI)? EDI ist der strukturierte, standardisierte elektronische Austausch von Geschäftsdokumenten (etwa Bestellungen und Rechnungen) zwischen Handelspartnern.

Electronic Data Interchange ersetzt Papier und E-Mail durch maschinenlesbare Dokumente in vereinbarten Standards (EDIFACT, ANSI X12 usw.), sodass die Systeme der Partner Bestellungen, Rechnungen, Lieferavise und mehr ohne manuelle Neuerfassung austauschen. EDI ist grundlegend für Supply Chain, Handel, Logistik und Gesundheitswesen. Beim Onboarding von Partnern werden deren Formate auf die internen Daten abgebildet und die Einhaltung der Standards durchgesetzt, oft über Transportprotokolle wie AS2.

Enterprise Application Integration (EAI)

Was ist Enterprise Application Integration (EAI)? EAI bedeutet, die getrennten Softwareanwendungen eines Unternehmens so zu verbinden, dass sie Daten und Prozesse wie ein abgestimmtes Gesamtsystem teilen.

Enterprise Application Integration verbindet Systeme wie ERP, CRM, SCM, Legacy-Datenbanken und Cloud-SaaS, die nie für das Zusammenspiel entworfen wurden. Statt Anwendungen neu zu bauen, ergänzt EAI eine Integrationsschicht, die Daten zwischen ihnen bewegt und transformiert: über Messaging, APIs, Events oder Dateiübertragung. Ziel ist es, Datensilos aufzulösen, systemübergreifende Prozesse zu automatisieren und dem Unternehmen eine einheitliche, konsistente Sicht auf seine Abläufe zu geben.

Enterprise Service Bus (ESB)

Was ist ein Enterprise Service Bus (ESB)? Ein ESB ist eine Middleware-Architektur, die Nachrichten zwischen Anwendungen über ein zentrales Kommunikations-Backbone routet, transformiert und vermittelt.

Ein Enterprise Service Bus bildet ein gemeinsames Rückgrat für die Integration: Anwendungen werden einmal an den Bus angebunden statt Punkt-zu-Punkt an jedes andere System. Der ESB übernimmt das Routing von Nachrichten, die Umwandlung von Protokollen und Formaten sowie die Orchestrierung von Services. Er reduziert das fragile „Spaghetti“ direkter Verbindungen und bündelt Monitoring und Governance an einer Stelle. ESBs sind eine verbreitete Umsetzung serviceorientierter Architektur, auch wenn viele Unternehmen sie heute durch API-Gateways und Event-Streaming ergänzen oder ersetzen.

ETL (Extract, Transform, Load)

Was ist ETL (Extract, Transform, Load)? ETL ist ein Datenintegrationsprozess, der Daten aus Quellen extrahiert, in ein Zielformat transformiert und in ein Zielsystem lädt.

Extract, Transform, Load überführt Daten aus operativen Systemen in ein Data Warehouse, einen Data Lake oder eine andere Anwendung. Die Extraktion holt die Rohdaten; die Transformation bereinigt, validiert, formt und reichert sie an; das Laden schreibt sie in das Ziel. ETL läuft traditionell in geplanten Batches, während das verwandte ELT-Muster zuerst lädt und im Zielsystem transformiert. Beide sind zentral für Analytics, Reporting und die Versorgung von Machine-Learning-Pipelines mit Daten.

Event-Driven Architecture (EDA)

Was ist Event-Driven Architecture (EDA)? EDA, auf Deutsch ereignisgesteuerte Architektur, ist ein Entwurfsmuster, bei dem Systeme kommunizieren, indem sie Ereignisse erzeugen und auf sie reagieren, statt sich direkt aufzurufen.

In einer ereignisgesteuerten Architektur wird eine Zustandsänderung (eine Bestellung geht ein, eine Zahlung ist abgewickelt) als Ereignis veröffentlicht, das jedes interessierte System asynchron verarbeiten kann. Produzenten und Konsumenten sind entkoppelt: Sie müssen einander nicht kennen und nicht gleichzeitig verfügbar sein. Das ermöglicht Reaktionen in Echtzeit, elastische Skalierung und Ausfallsicherheit. Event-Broker und Streaming-Plattformen wie Apache Kafka oder Message Queues transportieren die Ereignisse zwischen den Services.

IBM webMethods

Was ist IBM webMethods? webMethods ist eine Plattform für Unternehmensintegration mit ESB, API-Management, B2B/EDI, Managed File Transfer und Prozessautomatisierung.

IBM webMethods (bis zur Übernahme durch IBM am 1. Juli 2024 Software AG webMethods) ist eine ausgereifte, umfassende Integrationssuite, die große Unternehmen für Anwendungsintegration (ESB), API-Management, B2B- und EDI-Partnerintegration, Managed File Transfer und BPM einsetzen. Ihre Stärken sind die Funktionsbreite auf einer einzigen Plattform, bewährte Skalierbarkeit und der Herstellersupport; die Kehrseite sind die Lizenzkosten und das nötige Spezialwissen. KONDEVS hat webMethods-Integrations- und BPM-Projekte im europäischen Finanz-, Bahn-, Versicherungs- und Logistiksektor umgesetzt.

iPaaS (Integration Platform as a Service)

Was ist iPaaS (Integration Platform as a Service)? iPaaS ist eine Cloud-Plattform mit Werkzeugen, um Integrationen zwischen Anwendungen und Daten zu erstellen, bereitzustellen und zu verwalten, ohne die Infrastruktur selbst zu betreiben.

Integration Platform as a Service stellt Integrationsfunktionen (Konnektoren, Datenmapping, Workflows, API-Management und Monitoring) als verwalteten Cloud-Dienst bereit. Teams bauen Integrationen direkt in der Plattform, statt Middleware selbst zu installieren und zu betreiben. iPaaS eignet sich für hybride Landschaften aus SaaS- und On-Premises-Systemen und beschleunigt die Umsetzung mit vorgefertigten Konnektoren; für geschäftskritische Datenflüsse mit hohem Volumen wägen Unternehmen sie jedoch gegen selbst betriebene Plattformen ab.

KI-Agent

Was ist ein KI-Agent? Ein KI-Agent ist ein zielgerichtetes System, das mit einem Sprachmodell plant, Entscheidungen trifft und über Werkzeuge handelt, oft mit begrenzter Autonomie.

Ein KI-Agent geht über die Antwort auf einen einzelnen Prompt hinaus: Er verfolgt ein Ziel, indem er Schritte plant, Werkzeuge und APIs aufruft, Informationen abruft und sich an den Ergebnissen ausrichtet, manchmal in Abstimmung mit anderen spezialisierten Agenten. Produktionsreife Agenten brauchen eine klare Architektur, eng gefasste Werkzeugberechtigungen, Observability und Human-in-the-Loop-Kontrollpunkte. Über APIs, Middleware und MCP an Unternehmenssysteme angebunden, können Agenten Content-Pipelines, Intelligence Hubs und mehrstufige Workflows automatisieren.

Large Language Model (LLM)

Was ist ein Large Language Model (LLM)? Ein LLM ist ein mit sehr großen Textmengen trainiertes KI-Modell, das natürliche Sprache versteht und erzeugt und so Chat, Zusammenfassungen und Reasoning-Aufgaben ermöglicht.

Large Language Models sind neuronale Netze, die auf umfangreichen Textkorpora trainiert werden, um Sprache vorherzusagen und zu erzeugen. Sie bilden die Grundlage für Dialogassistenten, Dokumentenverarbeitung, Zusammenfassung, Klassifikation und Codegenerierung. Im Unternehmen sind LLMs dann am wertvollsten, wenn sie mit verlässlichen Daten und Werkzeugen integriert sind (über Retrieval-Augmented Generation, Function Calling und Protokolle wie MCP), sodass ihre Ergebnisse fundiert, kontrolliert und mit echten Systemen verbunden sind, statt isoliert genutzt zu werden.

Message-Oriented Middleware (MOM)

Was ist Message-Oriented Middleware (MOM)? MOM ist eine Infrastruktur, über die Anwendungen asynchron und zuverlässig kommunizieren, indem sie Nachrichten über Queues oder Topics senden und empfangen.

Message-Oriented Middleware entkoppelt Anwendungen zeitlich und räumlich: Ein Sender legt eine Nachricht in eine Queue oder ein Topic und arbeitet weiter, während der Empfänger sie verarbeitet, sobald er bereit ist. Die Middleware garantiert Zustellung, Reihenfolge und Pufferung, auch wenn eine Seite vorübergehend nicht verfügbar ist. Darauf beruhen sowohl die klassische Integration als auch ereignisgesteuerte Systeme. Verbreitete Implementierungen sind JMS-Provider, IBM MQ, RabbitMQ und Apache Kafka.

Middleware

Was ist Middleware? Middleware ist Software zwischen Anwendungen und Betriebssystemen, die Kommunikation, Datenverwaltung und Integration über Systemgrenzen hinweg ermöglicht.

Middleware ist die verbindende Softwareschicht, die verteilte Anwendungen und Systeme zusammenarbeiten lässt: Sie übernimmt Messaging, Datentransformation, Transaktionen, Authentifizierung und Orchestrierung, damit die einzelnen Anwendungen das nicht selbst leisten müssen. Integrations-Middleware (ESBs, Message Broker, Integrationsplattformen) ist die für die Unternehmensintegration wichtigste Kategorie: Sie liefert die Infrastruktur, die Daten zuverlässig zwischen heterogenen Systemen bewegt und umformt.

MLOps (Machine Learning Operations)

Was ist MLOps? MLOps überträgt DevOps-Praktiken auf Machine Learning: Versionierung, automatisiertes Training, Deployment, Monitoring und erneutes Training von Modellen im Produktivbetrieb.

MLOps umfasst die Praktiken und Werkzeuge, die Machine-Learning-Modelle aus dem Notebook in zuverlässige Produktivsysteme bringen. Dazu gehören die Versionierung von Daten und Modellen, reproduzierbare Trainingspipelines, automatisiertes Deployment und laufendes Monitoring von Leistung und Data Drift, damit Modelle neu trainiert werden können, bevor ihre Qualität nachlässt. MLOps sorgt dafür, dass KI-Lösungen genau, wartbar und vertrauenswürdig bleiben, sobald sie in Geschäftsprozesse integriert sind.

Model Context Protocol (MCP)

Was ist das Model Context Protocol (MCP)? MCP ist ein offener Standard, mit dem KI-Modelle über eine einheitliche, auditierbare Schnittstelle auf externe Werkzeuge und Datenquellen zugreifen.

Das Model Context Protocol standardisiert, wie KI-Agenten und KI-Anwendungen mit externen Werkzeugen, Daten und Diensten kommunizieren. Anstelle von individuellem Glue Code für jede Integration stellen Systeme ihre Funktionen über MCP-Server bereit, die jedes MCP-fähige Modell über eine gemeinsame Schnittstelle nutzen kann. Für Unternehmen heißt das: Agenten erreichen CRM, ERP und Analytics über standardisierte, kontrollierte und auditierbare Verbindungen. So hält Integrationsdisziplin Einzug in die Entwicklung von KI-Agenten.

Multi-Agenten-System

Was ist ein Multi-Agenten-System? Ein Multi-Agenten-System ist eine Gruppe spezialisierter KI-Agenten, die eine Aufgabe untereinander aufteilen und sich über Nachrichten, einen gemeinsamen Zustand oder einen Orchestrator abstimmen.

Statt eines allgemeinen Agenten, der alles erledigt, gibt ein Multi-Agenten-System jedem Agenten eine Rolle, etwa Planer, Rechercheur, Autor oder Prüfer, mit eigenen Anweisungen und Werkzeugen. Ein Orchestrator oder ein festgelegtes Protokoll verteilt die Arbeit zwischen ihnen und führt die Ergebnisse zusammen. Das Muster eignet sich für komplexe Workflows und gibt jedem Agenten nur die Berechtigungen, die er braucht; es bringt aber Koordinationsaufwand und neue Fehlerarten mit sich. Unternehmenseinsätze brauchen daher klare Übergaben, Observability über alle Agenten hinweg und eine menschliche Freigabe für folgenreiche Aktionen.

Process Mining

Was ist Process Mining? Process Mining wertet die Ereignisprotokolle von Systemen aus, um zu zeigen, wie Prozesse tatsächlich ablaufen, und macht Engpässe sowie Abweichungen vom vorgesehenen Design sichtbar.

Process Mining rekonstruiert das reale Prozessverhalten aus den Event-Logs, die Unternehmenssysteme ohnehin erzeugen. Algorithmen zeigen die Wege, die Fälle tatsächlich nehmen (einschließlich Varianten, Nacharbeitsschleifen und Engpässen), im Vergleich zum geplanten „Happy Path“. Auf dieser Faktenbasis gehen Unternehmen Verbesserungen gezielt an, sagen SLA-Verletzungen voraus und prüfen, ob die Automatisierung die beabsichtigten Ergebnisse liefert. Process Mining ist eine natürliche Ergänzung zu BPM und zu KI-gestützter Process Intelligence.

Retrieval-Augmented Generation (RAG)

Was ist Retrieval-Augmented Generation (RAG)? RAG ist ein Verfahren, das die Antworten eines Sprachmodells auf abgerufene, maßgebliche Dokumente stützt, statt sich allein auf seine Trainingsdaten zu verlassen.

Retrieval-Augmented Generation verbessert die Genauigkeit und Aktualität von Large Language Models, indem relevante Inhalte (aus einer Wissensdatenbank, einem Dokumentenspeicher oder einer Datenbank) abgerufen und dem Modell beim Erzeugen einer Antwort als Kontext mitgegeben werden. Das reduziert Halluzinationen, erlaubt Antworten, die aktuelle und unternehmenseigene Quellen zitieren, und hält sensible Daten in Systemen, die Sie selbst kontrollieren. Agentic RAG erweitert das Verfahren um Planung, Routing über mehrere Quellen und iterative Verfeinerung.

Service-Oriented Architecture (SOA)

Was ist Service-Oriented Architecture (SOA)? SOA, auf Deutsch serviceorientierte Architektur, ist ein Architekturstil, der Software als wiederverwendbare, lose gekoppelte Services strukturiert, die über ein Netzwerk und definierte Schnittstellen aufgerufen werden.

Eine serviceorientierte Architektur zerlegt Funktionalität in einzelne Services (jeder mit einem Vertrag, der beschreibt, was er leistet), die andere Systeme aufrufen, ohne die interne Implementierung zu kennen. Durch die lose Kopplung können sich Services unabhängig voneinander weiterentwickeln, und Wiederverwendung verringert Doppelarbeit im gesamten Unternehmen. SOA wird häufig mit einem Enterprise Service Bus als Vermittlungsschicht umgesetzt. Moderne API-led- und Microservice-Ansätze teilen ihr Kernprinzip: klar definierte, wiederverwendbare und unabhängig bereitstellbare Services.

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